Die Mongolei – Traumziel vieler Reisender …

Nach 10.000 Kilometern über den Balkan und die Türkei, über den Kaukasus nach Russland, durch die endlos erscheinenden Steppen Kasachstans und die russische Altai-Region sind wir dort angekommen!

Nach den ersten Tagen in diesem riesigen, fast menschenleeren Land, eingeklemmt zwischen Russland und China, steht auch für uns fest: Die Mongolei schafft es locker in unsere persönlichen Top Ten!

 

Willkommen in der Mongolei!
Willkommen in der Mongolei!
Entlang des Khovd Flusses fahren wir ins Herz des Altai Gebirges
Entlang des Khovd Flusses fahren wir ins Herz des Altai Gebirges
Viele Raubvögel gibt es in der Mongolei
Viele Raubvögel gibt es in der Mongolei
Gewitterstimmung im Tavan Bogd Nationalpark
Gewitterstimmung im Tavan Bogd Nationalpark
Jurten auf den Hochland-Steppen
Jurten auf den Hochland-Steppen
Wasserfall- und Seenwanderung im Nationalpark
Wasserfall- und Seenwanderung im Nationalpark
Dünenspaß am Dörgön nuur
Dünenspaß am Dörgön nuur
Viehherden gibt es hier fast überall
Viehherden gibt es hier fast überall
Echsen sieht man eher recht selten
Echsen sieht man eher recht selten
Wir cruisen durch die Weiten der Mongolei
Wir cruisen durch die Weiten der Mongolei
Blick vom Berg auf die Mongol els Dünen
Blick vom Berg auf die Mongol els Dünen
Dünenwanderung am Ereen nuur
Dünenwanderung am Ereen nuur
Wunderbare Natur am Ereen nuur
Wunderbare Natur am Ereen nuur
Vier Flüsse müssen wir überqueren
Vier Flüsse müssen wir überqueren
Großes leeres Land ...
Großes leeres Land ...
Herrlicher Aussichtsplatz über dem Pass
Herrlicher Aussichtsplatz über dem Pass
Faszinierende Mukhartiin Gol Düne
Faszinierende Mukhartiin Gol Düne

Nach 10.000 Kilometern über den Balkan und die Türkei, über den Kaukasus nach Russland, durch die endlos erscheinenden Steppen Kasachstans und die russische Altai-Region sind wir dort angekommen!

Nach den ersten Tagen in diesem riesigen, fast menschenleeren Land, eingeklemmt zwischen Russland und China, steht auch für uns fest: Die Mongolei schafft es locker in unsere persönlichen Top Ten!

 

Der mongolische Altai

Hier im äußersten Nordwesten, im Grenzgebiet zu Russland und China, dort, wo sich die gewaltigen Viertausender in faszinierenden Gletscherflüssen den einsamen Tälern entgegenwälzen, finden wir unseren Einstieg in dieses abgelegene Land. Nur mühsam gelangen wir dorthin, die ruppigen Pisten sind eine Herausforderung für Mensch und Material. Doch als sich die glitzernden Wasserflächen der weitläufigen Seen vor den schneebedeckten Gipfeln der Grenzberge zeigen, ist alle Anstrengung vergessen!

Wie Perlen funkeln die weithin sichtbaren weißen Jurten der Hirten durch das satte Grün der Wiesen und Wälder, das kalte Blau der sprudelnden Bäche zerteilt die Ebenen zwischen den Seen, auf denen tausende Schafe, Ziegen, Pferde und Kühe ziehen.

Wir wandern über aussichtsreiche Grate, baden in den überraschend angenehm temperierten Seen und staunen über die gewaltige Präsenz der Natur. Und die mühsame Rückfahrt kommt uns danach gar nicht mehr so lang vor …

 

Das größte Sanddünengebiet der Mongolei

In der Mongolei breiten sich die nördlichsten Sanddünengebiete der Welt aus. Das wohl beeindruckendste Dünengebiet ist das über 300 Kilometer lange Sandmeer Mongol els. Vom Dörön nuur bis weit in den Osten kurz von Uliastai, immer begleitet vom Zavkhan Gol, folgen wir diesem gewaltigen Riegel.

Viele Seen verstecken sich am Rand der Dünen, gespeist durch unterirdische Quellen, die dafür sorgen, dass so Leben möglich ist. Besonders das optische Zusammenspiel von goldgelben Sanddünen und kräftig blauen Wasserflächen schafft ein attraktives Ambiente. Nicht satt sehen können wir uns, immer wieder klettern wir auf die höchsten Dünen, um so viel wie nur möglich von dieser faszinierenden Natur zu erfassen.

Nur schwer finden wir Möglichkeiten, auch mit Manni durch die Dünenlandschaft zu cruisen. Zu steil sind die Flanken der Sandberge, zu tief die sich zwischen den Dünen gebildeten Trichter, aus denen wir nicht mehr herauskämen. Also erwandern wir diese Unendlichkeit und lassen uns von der Unberührtheit fesseln.

 

Unterirdische Flüsse

Eine gewaltige Düne, im Halbkreis wird ein überdimensioniertes Amphitheater geformt, ragt schon von Weitem sichtbar über die anderen Sandberge hinweg. Beim Näherkommen offenbart sich eine besondere Laune der Natur: Am Fuß der sandigen Wand rinnt unaufhörlich klares Wasser, sammelt sich im Halbrund und fließt zwischen den Dünen dahin. Dabei entstand ein herrliches Biotop, dicht bewachsen mit Büschen und Blumenweiden am Ufersaum und an den Hängen.

Über vierzehn Kilometer sucht sich der Mukhartiin Gol seinen Weg im Verborgenen, bevor er genau an dieser Stelle wieder an die Oberfläche tritt. Doch schon nach wenigen Kilometern ist Schluss mit dem Leben spendenden Nass: Unspektakulär versickert er im sandigen Boden und nichts deutet mehr darauf hin, welch faszinierendes Schauspiel nur ein paar Kilometer weiter östlich zu bewundern ist.

 

Skurrile Felsenlandschaften

Aus den weiten Dünenfeldern schälen sich abgerundete Berge, deren grüne Flanken sich kontrastreich von den goldgelben Sandmeeren abheben.  Doch ganz oben, auf den höchsten Punkten dieser überdimensionierten Hügel, da blitzen Felsgebilde in der Sonne, Überbleibsel prähistorischer Gipfelgrate, verwittert in Jahrmillionen.

Wir wagen uns an die immens steile Auffahrt, eine ruppige Piste weist uns den Weg. Stoisch, im kleinsten Geländegang, klettert Manni hinauf, dem Gipfelplateau entgegen. Als wir ihm seine verdiente Pause gönnen dürfen, eröffnet sich uns ein gewaltiges Panorama: In 2.730 Metern Höhe erkennen wir auf jedem der um uns liegenden Berge skurrile Felsformationen, die von urzeitlicher Gestaltung zeugen.

Auf unserem erkletterten Plateau schufen Wind und Wetter die eindrücklichste Formation: Der Felsriegel ist durchbrochen und bildet so einen perfekt geformten Steinbogen aus. Und um ihn herum ragen unzählige weitere, einzelne Pylone und interessant modellierte, steinerne Figuren in den blauen Abendhimmel.

Als wir am nächsten Tag das Plateau auf der anderen Seite verlassen, begleiten uns diese steinernen Skulpturen noch eine Weile, bevor wir ins dahinter liegende Tal steil hinunter rollen.

 

Mongolische Seenplatte

Als aufgrund von Erdbeben und den dadurch entstandenen Plattenverwerfungen der prähistorische Riesensee in der zentralen Mongolei abfloss, blieben eine Unzahl kleinerer und kleinster Wasserflächen zwischen den Bergen zurück. Es ist immer wieder ein faszinierender Anblick, wenn wir eine Passhöhe überwinden und im darauffolgenden Tal den nächsten See erblicken. Wetter- und Lichtverhältnisse schaffen ständig wechselnde Bilder, und jeder See hat durch seine Lage und seine Ausdehnung seine eigene Bühne.

Je nach Bodenbeschaffenheit sind sie herrlich zum Baden geeignet, versumpft oder gar salzhaltig. Flach sind sie allesamt, und so trotz der Höhenlage und der langen Frostperioden angenehm temperiert. Wir erreichen sie oft nur über lange und einsame Pistenfahrten, und so dürfen wir sie denn auch meist alleine genießen.

Es überrascht die Meisten, dass ein so ausgeprägtes Steppenland wie die Mongolei über so viele Wasserreserven verfügt. Doch Regen, Schneeschmelze und verborgene Quellen sorgen für ununterbrochenen Nachschub.

 

Der Yak

Im westlichen und nördlichen Hochland der Mongolei weiden rund eine halbe Million Yaks. Diese zotteligen Huftiere sind perfekt an die eisigen Wintertemperaturen und sauerstoffarmen Höhenlagen angepasst. Er ist ein verlässliches und stoisch gelassenes Pack- und Reittier, trittsicher und ausdauernd.

Alle Yakprodukte, die aus der Milch gewonnen werden, gelten als sehr gesund und fettreich, da sie sich überwiegend von Bergkräutern und unbehandelten Wiesen ernähren. Auch ihre Wolle ist für die Menschen ein wertvolles Gut, denn sie verarbeiten sie zu wärmenden Decken und Überkleidern.

Gerne werden Yaks auch mit Kühen gekreuzt, denn daraus ergeben sich noch größere und schwerere Tiere, deren Milchproduktion die eines reinrassigen Yaks sogar noch übertrifft. So erweist sich dieses lustig anzusehende Tier als enorm wertvoll für die Bewohner der abgelegenen Bergregionen.

 

Alle detaillierten Berichte sowie viel mehr Infos und Bilder dazu findet ihr wie immer im Tagebuch ab dem 09. Juli 2026 - click hier

 

Liebe Grüße an Euch alle

Conny & Tommy

Wechselnde Landschaftsimpressionen
Wechselnde Landschaftsimpressionen
Blick ins Tal
Blick ins Tal
Familienausflug - Ringen ist Volkssport!
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Felsenbogen Senjit Khad
Felsenbogen Senjit Khad
Skurrile Felsformationen entlang der Bergrücken
Skurrile Felsformationen entlang der Bergrücken
Manni schaut richtig klein aus!
Manni schaut richtig klein aus!
Abfahrt vom Berg in Richtung Khar nuur
Abfahrt vom Berg in Richtung Khar nuur
Bizarr schöne Kontraste!
Bizarr schöne Kontraste!
Gewitter über dem Khar nuur
Gewitter über dem Khar nuur
Buddhistische Anbetungsstätte auf dem Berg
Buddhistische Anbetungsstätte auf dem Berg
Wunderschöner Khar nuur
Wunderschöner Khar nuur
Sonnenuntergang über dem See
Sonnenuntergang über dem See
Mannis Platz am Seeufer
Mannis Platz am Seeufer
Steppenlandschaften in den unterschiedlichsten Variationen
Steppenlandschaften in den unterschiedlichsten Variationen
Zottelige Yaks
Zottelige Yaks
Blick zum kleinen Khunt nuur
Blick zum kleinen Khunt nuur
Tavan Bogd Nationalpark